A Christmas Carol ist eine Novelle des britischen Schriftstellers Charles Dickens. Sie wurde erstmals am 19. Dezember 1843 bei Chapman & Hall in London veröffentlicht. Die Illustrationen wurden von John Leech gezeichnet. Die erste Ausgabe war ein schönes und teures Buch. Es war bis Heiligabend ausverkauft, aber Dickens konnte aufgrund der hohen Produktionskosten des Buches nie das Geld verdienen, das er für die Erzählung erwartet hatte.

Die Novelle wurde zu einer Zeit geschrieben, als die Briten sich nach dem traditionellen fröhlichen Olde English Christmas sehnten. Die Weihnachtsbräuche der Vergangenheit wurden wiederbelebt. Neue Weihnachtsbräuche wie der Weihnachtsbaum und die Grußkarte traten erstmals in Erscheinung. Alte Weihnachtslieder wurden gesungen. Der Novelle wurde das Verdienst zugeschrieben, nach einer Zeit puritanischer Nüchternheit und Feierlichkeit den festlichen Geist von Weihnachten wiederhergestellt zu haben.

Die Geschichte handelt von einem Weihnachten hassenden Geizhals namens Ebenezer Scrooge. Am Heiligabend wird er von vier Geistern besucht, die ihn in einen gütigen und großzügigen Mann verwandeln. Die Geschichte hat eine starke moralische Botschaft über Gier und Armut. Sie wird in der Regel zur Weihnachtszeit gelesen und wurde schon oft für Theater, Film, Radio und Fernsehen adaptiert.