Das Christentum oder die christliche Welt im weitesten Sinne bezeichnet das Christentum als ein territoriales Phänomen. Das heißt: jene Länder, in denen die meisten Menschen Christen sind und deshalb zum Christentum gehören.

Die Menschen haben den Begriff Christentum für das Verständnis der christlichen Welt des Mittelalters und der Renaissance als einen einzigen Leib Christi mit Christus als Haupt verwendet. Mit dem Aufkommen der Moderne und der Reformation im frühen 16. Jahrhundert wandelte sich das Verständnis zu einer modernen Vorstellung von einer toleranten und vielfältigen Gesellschaft, die aus vielen verschiedenen Gemeinschaften besteht.