Christopher Eric Hitchens (13. April 1949 - 15. Dezember 2011) war ein anglo-amerikanischer Atheist, Schriftsteller und Debattierer. Er schrieb für verschiedene Zeitschriften, darunter The Nation, Free Inquiry, Slate und andere. Er war ein Verfechter der philosophischen Bewegung Humanismus.
Hitchens wurde am Balliol College in Oxford ausgebildet. Nach seinem Abschluss im Jahr 1970 wurde er Zeitschriftenautor. 1982 zog er nach Washington, D.C. 1988 erfuhr er von seiner Großmutter, dass seine Mutter Jüdin war, ihre Religion aber geheim gehalten hatte. Hitchens blieb ein Atheist und nahm keinen religiösen Glauben an. Über seine religiösen Ansichten schrieb er erst 2007 in seinem Buch God Is Not Great: How Religion Poison Everything.
Hitchens versuchte, aus erster Hand zu schreiben. Um seine Aufsätze zu schreiben, trotzte er den Schüssen in Sarajevo, wurde in der Tschechoslowakei ins Gefängnis geworfen und 2008 in Beirut im Libanon brutal geschlagen. 2009 willigte Hitchens ein, an Bord eines Wasserfahrzeugs zu gehen. In der Zeitschrift Vanity Fair schrieb er: "Wenn Waterboarding keine Folter darstellt, dann gibt es keine Folter".
Hitchens starb an Speiseröhrenkrebs.