Die Armbrust, oder Arbalest, ist ein Bogen, der aus einem bogenähnlichen Bogen, genannt Stoss, und einem bogenförmigen Körper, genannt Schaft und Abzugsmechanismus, besteht. Die Armbrust ist eine Erfindung, bei der der Schaft, ein Stück Holz, auf zwei weitere Querstücke montiert ist. Armbrüste schießen kurze Pfeile, Bolzen genannt, die ähnlich wie Pfeile sind. Die Armbrust wurde erstmals vom chinesischen Volk um 6 v. Chr. erfunden. Die Griechen erfanden die Armbrust separat im 4. Jahrhundert v. Chr. Die Römer nannten die Waffe arcuballista. Im Mittelalter war die Armbrust eine sehr beliebte Waffe, da sie stark und präzise war und als Scharfschützenwaffe eingesetzt werden konnte. Die Araber nennen die Armbrust Qaws Ferengi, "fränkischer Bogen", da die Kreuzritter die Armbrust sehr häufig verwendeten. Eine gute Armbrust kann den Bolzen mit so ungeheurer Kraft abschießen, dass sie die Rüstung durchschlagen kann. Gegen ungepanzerte leichte Gegner kann schon ein einziger Blitz tödlich sein.

Im Vergleich zum gewöhnlichen Bogen haben die Armbrüste gute und schlechte Seiten. Sie schießen viel stärker und viel präziser als gewöhnliche Bögen, und das präzise Schießen mit einer Armbrust ist leichter zu erlernen als das Schießen mit einem gewöhnlichen Bogen. Auf der anderen Seite, weil der Stiel kurz und daher sehr steif ist, dauert das Laden einer Armbrust viel länger, und eine Armbrust hat nicht so eine gute Treffsicherheit wie eine Langbogenarmbrust. Viele Armbrüste haben Kurbel- oder Windenmechanismen, um die Schnur in gezogener Position zu ziehen. Auch verfügen viele Armbrüste über Sicherheitsmechanismen, um einen versehentlichen Schuss zu verhindern.

Armbrustschießen ist heute ein beliebter Sport.