Defence Intelligence (DI) ist Teil der "Intelligence Community" des Vereinigten Königreichs mit SIS, GCHQ und dem Sicherheitsdienst.
Es handelt sich nicht um eine eigenständige Organisation, sondern um einen Teil des Verteidigungsministeriums (MOD). Die Organisation beschäftigt ziviles und militärisches Personal. Die Organisation war früher unter dem Namen Defence Intelligence Staff oder DIS bekannt, änderte aber 2009 ihren Namen.
Der Verteidigungsnachrichtendienst erhält Informationen aus vielen Quellen. Diese Informationen werden zur Unterstützung militärischer Operationen, der Planung und der Verteidigungspolitik verwendet. Er nimmt politisch-militärische, wissenschaftliche und technische Entwicklungen zur Kenntnis, die das Vereinigte Königreich betreffen können. Die Beurteilungen des DI unterstützen die Arbeit des Gemeinsamen Nachrichtendienstausschusses (JIC), anderer Regierungsstellen und internationaler Partner wie der NATO und der Europäischen Union.
Es ist diese "Allquellen"-Information, die den Verteidigungsnachrichtendienst von anderen Organisationen wie SIS und GCHQ unterscheidet. Sie konzentrieren sich auf die Sammlung von "Single Source"-Informationen über Menschen (HUMINT) bzw. Signale (SIGINT).