Die Drosophilidae sind eine vielfältige, kosmopolitische Fliegenfamilie, zu der auch die Fruchtfliege gehört. Die Familie umfasst über 4000 Arten in 75 Gattungen.

Die bekannteste Art der Drosophilidae ist Drosophila melanogaster. Diese Art wird ausgiebig für Studien über Genetik, Entwicklung, Physiologie und Verhalten verwendet.

D. melanogaster wird nicht so sehr auf dem Feld als vielmehr im Labor untersucht. Die bekanntesten Studien über Drosophila in natürlicher Umgebung wurden von Dobzhansky und Kollegen über Drosophilapseudoobscura in den frühen 1930er Jahren bis 1970 durchgeführt. Nachdrucke und Diskussionen finden sich in Lewontin et al. 2003, theoretische Diskussionen in Dobzhansky, 1970.

Die Zellen von Fruchtfliegen teilen sich normalerweise nicht, nachdem die Imago geschlüpft ist. Die Fruchtfliege besteht meist aus post-mitotischen Zellen, hat eine sehr kurze Lebensdauer und zeigt eine allmähliche Alterung. Wie bei anderen Arten beeinflusst die Temperatur die Lebensgeschichte des Tieres. Bei kälterem Wetter leben sie länger. Mehrere Gene können manipuliert werden, um die Lebensspanne dieser Insekten zu verlängern.

Es gibt noch eine andere, nicht verwandte Familie von Fliegen, die Tephritidae. Sie umfasst auch Arten, die als "kleine Fruchtfliegen" bekannt sind.

Die Drosophilidae hat zwei Unterfamilien, die Drosophilinae und die Steganinae.