Ein Stromschlag oder Elektroschock liegt vor, wenn Elektrizität durch etwas Lebendiges fließt. Dies geschieht, wenn der menschliche Körper mit elektrischem Strom in Kontakt kommt. Das Wort "Stromschlag" hat seinen Ursprung in einem Zusammenhang zwischen Elektrizität und Hinrichtung und bezieht sich auf diejenigen, die durch den elektrischen Stuhl hingerichtet werden, hat sich aber weiterentwickelt, um jede tödliche Begegnung mit Elektrizität zu beschreiben. Nicht tödliche Begegnungen werden als Elektroschock oder einfach als "Schock" bezeichnet.
Der menschliche Körper wird durch elektrischen Strom (gemessen in Ampere) beeinflusst. Wenn der elektrische Strom stark ist, kann er den Herzschlag stoppen und zum Tod führen. Starker Strom kann zu schweren Verbrennungen führen und das Opfer sogar lebendig braten. Damit Strom durch einen Körper fließen kann, braucht man eine ausreichend hohe Spannung, typischerweise mehr als 50 Volt Wechselstrom, und der Spannungsgenerator muss in der Lage sein, genügend Strom zu liefern. Superhohe Spannungen, z.B. von einer kleinen Teslaspule, liefern eine so geringe Strommenge, dass eine Person nur ein Kitzeln spürt. Eine große Teslaspule kann brennen und töten.
Sicherheitsvorrichtungen wie ein GFCI oder RCD versuchen, Menschen vor jedem Strom größer als 5 bis 30 mA (0,005 bis 0,03 Ampere) zu schützen. Menschliche Muskeln sind bei Strömen von 10 bis 20 mA gelähmt - ein betroffener Arm oder ein betroffenes Bein kann nicht bewegt werden; als Folge davon kann ein Opfer möglicherweise einen Draht, der ihn schockiert, nicht loslassen. Bei etwa 20 mA ist das Atmen schwierig. Bei etwa 75 mA hört die Atmung auf. Bei 100 mA flimmert das Herz - der Tod tritt schnell ein. Bei 200 mA kommt es zu schweren Muskelkontraktionen und Brennen.