Zwangsmigration (auch Vertreibungen genannt) ist, wenn Menschen gezwungen werden, ihre Heimat oder ihr Heimatland zu verlassen. Sie wird in der Regel durch Gewalt, Verfolgung, Gefahr oder dadurch verursacht, dass eine Behörde (z.B. eine Regierung) die Menschen aufgefordert hat, umzuziehen. Menschen werden entweder mit Gewalt oder aufgrund einer Drohung oder eines Befehls vertrieben. Eine Person, die zur Migration gezwungen wurde, wird als "Zwangsmigrant" oder "Vertriebener" bezeichnet. Man kann sie auch als Flüchtling bezeichnen, aber dieser Begriff hat eine spezifische rechtliche Definition.

Die Migration von Menschen findet ständig statt, aber in einer stabilen Gesellschaft geschieht sie in der Regel, weil eine Person sich dafür entscheidet, dies zu tun. Zwangsmigration tritt auf, wenn das Leben, das Wohlergehen oder die Freiheit von Menschen gefährdet ist. Sie haben vielleicht wenig oder gar keine andere Wahl, als umzuziehen. In einigen Fällen, wie z.B. bei Menschenhandel und Sklaverei, werden Menschen physisch aus ihrer Heimat vertrieben.

Gelegentlich zwingt eine Regierung Menschen und Gemeinschaften aus ihren Häusern oder Heimatländern zu Zwecken der wirtschaftlichen Entwicklung oder des Militärs. Am häufigsten wurde sie mit dem Bau von Staudämmen und Militärstützpunkten in Verbindung gebracht.

Migration kann auch durch Naturkatastrophen erzwungen werden, wenn Menschen gezwungen sind, ein Gebiet zu evakuieren. Dies ist in der Regel vorübergehend, und die Menschen können in ihr Land zurückkehren, sobald es sicher ist.

Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge sagt, dass Afghanistan jedes Jahr die meisten Flüchtlinge produziert. Es hat diese Position seit 32 Jahren inne. Fast die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder unter 18 Jahren. Viele von ihnen werden von ihren Eltern getrennt.