Die Graugans (Anser anser) ist eine Art der großen Graugänse aus der Familie der Wasservögel (Anatidae). Sie ist die größte Gans. Ihre Verbreitung ist weit verbreitet. Vögel aus dem Norden ihres Verbreitungsgebietes in Europa und Asien ziehen nach Süden, um an wärmeren Orten zu überwintern.
Sie ist die Typusart der Gattung Anser und ist der Vorfahre der Hausgans. Sie ist mindestens seit 1360 v. Chr. domestiziert worden. Der Gattungsname stammt von Anser, dem lateinischen Wort für "Gans".
Graugänse ziehen im Frühjahr in ihre nördlichen Brutgebiete und nisten auf Mooren, in Sümpfen, um Seen und auf Küsteninseln. Normalerweise paaren sie sich lebenslang und nisten auf dem Boden zwischen der Vegetation. Ein Gelege von drei bis fünf Eiern wird abgelegt. Das Weibchen bebrütet die Eier, und beide Elternteile verteidigen und ziehen die Jungen auf. Die Vögel bleiben als Familiengruppe zusammen, wandern im Herbst als Teil eines Schwarmes südwärts und trennen sich im folgenden Jahr. Während des Winters besetzen sie halbaquatische Lebensräume, Flussmündungen, Sümpfe und überschwemmte Felder und ernähren sich von Gras und Feldfrüchten. Einige Populationen, z.B. in Südengland und in städtischen Gebieten, sind das ganze Jahr über im gleichen Gebiet ansässig und besetzen es.