Eine Intrusion ist Magma (geschmolzenes Gestein), das unter der Erdoberfläche abkühlt und fest wird. Sie tritt auf, wenn es in der Erdkruste Schwächungslinien wie Verwerfungen, Fugen oder Schichtebenen gibt. Dann tritt Magma in diese Schwächungslinien ein. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei einer Extrusion um Magma, das über der Oberfläche der Erdkruste zu Gestein abkühlt. Sowohl Intrusiv- als auch Extrusivgesteine werden als magmatische Gesteine eingestuft.

Der Prozess der Bildung von Intrusivgestein kann Millionen von Jahren dauern. Während das Gestein langsam zu einem Festkörper abkühlt, kristallisieren die verschiedenen Teile des Magmas zu Mineralien. Die Kristalle sind in der Regel größer als bei Intrusivgesteinen. Viele Gebirgsketten, wie z.B. die Sierra Nevada in Kalifornien, werden hauptsächlich aus Intrusivgestein gebildet. Oft handelt es sich dabei um riesige Granit- (oder verwandte Gesteins-) Formationen.

Die Intrusionen variieren sehr stark, von Batholithen in Bergkettengröße bis hin zu dünnen venenartigen Bruchfüllungen. Wenn sie durch Erosion freigelegt werden, können diese Kerne, die als Batholithen bezeichnet werden, riesige Bereiche der Erdoberfläche einnehmen. Große Magmakörper, die unterirdisch erstarren, bevor sie die Oberfläche der Erdkruste erreichen, werden als Plutons bezeichnet.

Intrusive Strukturen können zwischen die Schichtebenen früherer "Land"-Felsen geraten. Eine Schwelle ist eine Intrusion, die einen Tisch entlang von Bettungsebenen bildet. Ein Deich ist eine Intrusion, die sich nach oben bewegt und ältere Schichten durchquert.