Ein Deich (oder Deich) ist in der Geologie eine Art späteres vertikales Gestein zwischen älteren Gesteinsschichten. Technisch gesehen ist es jeder geologische Körper, der quer dazu verläuft:

a) flachwandige Felsstrukturen, wie z.B. Bettung.

b) massive Felsformationen, die in der Regel vulkanischen Ursprungs sind.

Deiche können daher im Ursprung entweder dazwischen geschoben (intrusiv) oder niedergelegt (sedimentär) werden.

Das Üblichste, was passiert, ist, dass die spätere vulkanische Aktivität die Lava durch Schichten drückt, die früher sedimentär abgelagert wurden, oder durch früheres magmatisches Gestein. Auf der Insel Arran zum Beispiel gibt es Hunderte von Eruptivdeichen, die den Begriff Deichschwarm hervorrufen.

Alternativ können Sedimentgesteine in vertikalen Lücken zwischen den Schichten abgelegt werden. Oder nach Unterwasserbeben können durch das Erdbeben verursachte Lücken mit Brekzien, d.h. Gesteinsbrocken, ausgefüllt werden.

Deiche sind ein häufiges, fast universelles Merkmal der älteren paläozoischen Gesteine.

Eine andere Art der Intrusion ist die Schwelle, wo späteres Gestein zwischen älteren Schichten und nicht durch sie hindurch gebildet wird.