Der Investiturstreit, auch bekannt als der Laien-Investitionsstreit, war der wichtigste Konflikt zwischen säkularen und religiösen Mächten im mittelalterlichen Europa. Er begann als ein Streit zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor VII. im 11. Es ging um die Frage, wer die Bischofsernennungen (Investitur) kontrollieren sollte.

Die Kontroverse führte zu vielen Jahren der Verbitterung und fast fünfzig Jahren Bürgerkrieg in Deutschland. Dieser Krieg endete mit dem Triumph der Großherzöge und Äbte und schließlich mit dem Zerfall des Deutschen Reiches.