Islamophobie ist ein politischer Begriff und ein Schimpfwort, das gegen islamkritische Menschen verwendet wird. Er bedeutet wörtlich die Angst vor Muslimen. Manchmal wird er auch verwendet, um einen Hass auf die Religion und ihre Anhänger zu beschreiben. "Islamophobie" kann angeblich die Form von Kritik an bestimmten ideologischen Positionen von Gläubigen annehmen, doch fast immer wird die Religion selbst als das eigentliche Problem genannt.
1996 erforschte der Runnymede Trust die öffentliche Meinung über den Islam. Die Untersuchung ergab, dass die Menschen unterschiedliche Meinungen über den Islam haben. Am negativsten sind die Meinungen, die manche Menschen über den Islam haben:
- Dass die islamische Welt ("Islam") als ein einziger Block gesehen wird, der sich nicht ändern wird.
- Dass der Islam keine gemeinsamen Werte mit anderen Kulturen hat.
- Dass der Islam "dem Westen" unterlegen ist. Er hat eine barbarische Kultur, die auch irrational und sexistisch ist.
- Dass sie den Islam für aggressiv und bedrohlich halten. Einige Leute glauben, dass er den Terrorismus unterstützt.
- Dass sie als eine Ideologie angesehen wird, die in der Politik oder im Krieg eingesetzt werden kann.
- Wenn Muslime "den Westen" kritisieren, werden diese Kritiken nicht toleriert.
- Dass Muslime in der Gesellschaft diskriminiert werden, wird mit Islamophobie gerechtfertigt.
- Diese Feindseligkeit gegenüber Muslimen wird als natürlich und normal angesehen.
Eine Studie ergab, dass muslimische Frauen häufiger islamfeindliche Übergriffe erleben als muslimische Männer, aber fast alle werden von muslimischen Männern begangen.
In Frankreich ist es für muslimische Frauen verboten, Schleier (Burkas und Niqabs) zu tragen, die ihr Gesicht verdecken.


