Die italienische Halbinsel oder Apenninhalbinsel (italienisch: Penisola italiana, Penisola appenninica) ist eine große Halbinsel Südeuropas. Sie erstreckt sich bis ins Mittelmeer, mit dem Ionischen und Adriatischen Meer im Osten und dem Tyrrhenischen Meer im Westen. Sie befindet sich zwischen zwei größeren Halbinseln, der Iberischen Halbinsel und der Balkanhalbinsel. Aufgrund der Form der Halbinsel wird sie Lo Stivale ("Der Stiefel") genannt. Drei kleinere Halbinseln tragen zu dieser charakteristischen Form bei, nämlich Kalabrien (die "Zehe"), Salento (die "Ferse") und Gargano (der "Sporn").

Die Halbinsel ist etwa 1.000 Kilometer (620 Meilen) lang und beginnt im Norden in der Poebene. Den größten Teil ihrer Länge nimmt der Apennin ein. Hier herrscht hauptsächlich mediterranes Klima, obwohl in den gebirgigen Gebieten das Klima viel kühler ist.

Seit der Herrschaft des römischen Kaisers Augustus (Ende 1. Jh. v. Chr.) liegt die Nordgrenze der Halbinsel im Einzugsgebiet der Alpen. Geographisch erstreckt sich ihr nördliches Ende jedoch von der Magra bis zum Rubicon, nördlich des Apennins in der Toskana und der Emilia-Romagna. Diese Definition schließt weder die Poebene noch die Südhänge der Alpen ein.

Fast die gesamte Halbinsel ist Teil der Italienischen Republik, mit Ausnahme von San Marino und der Vatikanstadt.

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