Die Züge sind Teil eines 3,4 Milliarden Pfund schweren Auftrags, den Bombardier von Metronet erhalten hat. Der Auftrag umfasste die Lieferung neuer Züge mit automatischem Zugbetrieb und Signalgebung für die Victoria- und Untergrundlinien. Nach ihrer Fertigstellung soll diese Umrüstung die Zuverlässigkeit der Strecken und Züge erhöhen. Auch die Fahrzeiten zwischen den Bahnhöfen dürften sich um 8% und die Fahrzeiten insgesamt um 16% verringern. Dieser Rückgang ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die neuen Züge eine bessere Leistung erbringen als die U-Bahn-Züge von 1967, die sie ersetzen sollen. Die neuen Züge haben eine höhere Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h (49,710 mph), eine schnellere maximale Beschleunigung von 1,3 m/s2, eine normale Betriebsverzögerung von 1,14 m/s2 und eine Notbremsverzögerung von 1,4 m/s2. Dies entspricht dem Rohrbestand von 1992.
Zu den verkehrsreichsten Zeiten des Tages, den "Spitzenzeiten", sollten 43 Züge in Betrieb sein. Dies bedeutet eine Zunahme um 6 Züge gegenüber den 37 Einheiten des Röhrenbestands von 1967. Die Züge haben Sitzplätze für 252 Personen und Stehplätze für schätzungsweise 1196 Fahrgäste. Dies entspricht einer Kapazitätssteigerung von 19%. Die neuen Züge haben auch breitere Türen für ein leichteres Ein- und Aussteigen der Fahrgäste, um die Wartezeiten der Züge in den Bahnhöfen zu verkürzen.
Die neuen Züge werden 40 Millimeter (1.575 in) breiter gebaut als der aktuelle Röhrenbestand von 1967. Der Grund dafür ist, dass die Victoria-Linie im Vergleich zu den anderen tiefgelegenen Röhrenlinien ein größeres Lademaß als das normale hat. Die größeren Abmessungen bedeuten, dass die neuen Züge die Victoria-Linie nur auf der Straße verlassen können, da sie zu breit sind, um auf den anderen tiefen U-Bahn-Linien der Londoner U-Bahn zu fahren. Das bedeutet, dass für den Transport der Einheiten jeder Wagen abgekoppelt, auf einen Lastwagen verladen und bei der Auslieferung wieder angekoppelt werden muss. Die Züge wurden mit der FICAS-Technologie von Bombardier gebaut, wodurch sie eine dünnere Karosserie erhalten. Zusammen mit den größeren Abmessungen bietet dies mehr Platz für die Passagiere.
Der Bestand ist der erste, der seit Inkrafttreten der Zugänglichkeitsverordnung für Schienenfahrzeuge konzipiert wurde. Aus diesem Grund wird es mehr Einrichtungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geben, darunter Mehrzweckbereiche mit Klappsitzen und Platz für Rollstühle und Kinderwagen sowie versetzte Mitteltürstangen für den Rollstuhlzugang.