Eine Mastzelle ist wie ein weißes Blutkörperchen (Leukozyt), das in Geweben lebt und wirkt. Sie wird im Knochenmark hergestellt und reift in Geweben, wo sie sich gegen Parasiten verteidigt.
Mastzellen haben viele Granula, die reich an Histamin und Heparin sind. Mastzellen spielen eine wichtige Schutzfunktion bei der Wundheilung und der Abwehr von Krankheitserregern. Sie sind mitverantwortlich für Allergien und Anaphylaxie,
Die Mastzelle ist sowohl im Aussehen als auch in der Funktion der Basophilen, einer Art von weißen Blutkörperchen, sehr ähnlich. Sie sind jedoch nicht die gleichen.
Mastzellen wurden erstmals von Paul Ehrlich in seiner Doktorarbeit von 1878 beschrieben. Er bemerkte die großen Körnchen, die sichtbar waren, sobald sie gefärbt wurden. Sie werden heute als Teil des Immunsystems betrachtet.

