Miranda gegen Arizona, 384 U.S. 436 (1966), war eine bahnbrechende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten. Das Gericht entschied, dass ein Verdächtiger in Polizeigewahrsam über das Recht informiert werden muss, vor und während der Befragung einen Anwalt zu konsultieren. Er muss über das Recht gegen Selbstbelastung informiert werden. Sie müssen sich auch vergewissern, dass der Verdächtige diese Rechte versteht.
Die Miranda-Warnung (oft abgekürzt als "Miranda" oder "Mirandisierung" eines Verdächtigen) ist der Name der formellen Warnung, die von der Polizei in den Vereinigten Staaten an kriminelle Verdächtige ausgesprochen werden muss. Sie muss gemäß dem Miranda-Urteil vor der Vernehmung erteilt werden. Sie soll sicherstellen, dass sich die Angeklagten dieser Rechte nach der Verfassung der Vereinigten Staaten bewusst sind. Auch damit sie wissen, dass sie sich während der Befragung jederzeit darauf berufen können.

