Die Mykener in Griechenland hatten viel von anderen Ländern gelernt. Um 1400 v. Chr. waren sie für ihre Kunst, Literatur und Philosophie bekannt. Ihre wichtigste Stadt, Mykene (mi see' geb.), lag nördlich des späteren Korinth.
Im Jahre 1300 v. Chr. errichtete der König eine 23 ft breite und 60 ft hohe Mauer. Die verwendeten Steinblöcke waren sehr groß. Es wurde ein Kragsteinbogen verwendet, bei dem jeder Stein ein wenig weiter über den darunter liegenden hinaushing. Auch ein Dreieck wurde als Stütze verwendet. Das Löwentor, das Haupttor der Mauer und ein Beispiel für einen Kragsteinbogen, ist noch heute zu bewundern.
Das einfache Volk ging in Zeiten der Gefahr innerhalb der Palastmauern, lebte aber zu anderen Zeiten in seinen eigenen Häusern. Ihre Häuser hatten die Form tiefer Rechtecke mit Flachdächern und Vordächern. Die Menschen arbeiteten an vielen verschiedenen Arbeitsplätzen. Sie waren Köche, Ärzte, Schreiner, Schneider, Holzfäller und Textilhersteller. Die Mykener züchteten viele Dinge und hielten Tiere wie Ochsen, Schafe, Schweine und Ziegen. Sie bauten auch gute Straßen und Brücken. Ihre Armee war stark. Man fand Speere und Speere, aber auch viele große und kleine Schwerter. Ihre Schneide und Spitze wurden benutzt.