Eine Vermögenssteuer (oder Millagesteuer) ist eine Abgabe auf Grundbesitz, die der Eigentümer zu entrichten hat. Die Steuer wird von der Regierungsbehörde der Gerichtsbarkeit, in der sich das Grundstück befindet, erhoben. Die Steuer kann an die Regierung eines Bundesstaates, eines Bundesstaates, einer Provinz, eines Bezirks, einer Region oder einer Gemeinde gezahlt werden. Mehrere Gerichtsbarkeiten können die gleiche Immobilie besteuern. Dies steht im Gegensatz zu einer Miet- oder Hypothekensteuer, die auf einem Prozentsatz der Miete oder des Hypothekenwertes basiert.

Es gibt vier große Arten von Eigentum: Land, unbewegliches Eigentum, persönliches Eigentum und geistiges Eigentum. Unter Immobilieneigentum (auch Immobilien oder Liegenschaften genannt) versteht man die Kombination von Land und Verbesserungen. Im Rahmen eines Vermögenssteuersystems verlangt die Regierung eine Schätzung des Geldwertes jedes Eigentums und/oder führt diese durch. Eine Steuer wird auf der Grundlage dieses Wertes festgesetzt. Die angewandten Formen der Vermögenssteuer sind je nach Land und Gerichtsbarkeit unterschiedlich. Grundbesitz wird oft auf der Grundlage seiner Klassifizierung besteuert. Unter Klassifikation versteht man die Gruppierung von Immobilien auf der Grundlage einer ähnlichen Nutzung.

Immobilien in verschiedenen Klassen werden zu unterschiedlichen Sätzen besteuert. Beispiele für verschiedene Klassen von Immobilien sind Wohn-, Gewerbe- und Industriegrundstücke sowie leerstehende Immobilien. In Israel z.B. sind die Grundsteuersätze für leerstehende Wohnungen doppelt so hoch wie für bewohnte Wohnungen. In der kanadischen Provinz British Columbia wurde 2019 eine Spekulationssteuer auf Wohnimmobilien eingeführt.

Eine spezielle Veranlagungssteuer wird manchmal mit der Vermögenssteuer verwechselt. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Formen der Besteuerung: Die eine (Ad-Valorem-Steuer) beruht auf dem geschätzten fairen Marktwert des zu besteuernden Eigentums. Die andere (Sonderveranlagung) stützt sich zu ihrer Rechtfertigung auf eine besondere Erhöhung, die als "Vorteil" bezeichnet wird.

Der Vermögenssteuersatz wird oft als Prozentsatz angegeben. Er kann auch in Promille (Steuerbetrag pro tausend Währungseinheiten des Immobilienwertes) ausgedrückt werden, was auch als Milchsatz oder Mühle (ebenfalls ein Tausendstel einer Währungseinheit) bezeichnet wird. Um die Vermögenssteuer zu berechnen, multipliziert die Behörde den Schätzwert des Vermögens mit dem Milchsatz. Dann wird sie durch 1.000 geteilt. Ein Beispiel: Eine Immobilie mit einem Schätzwert von 50.000 USD, die sich in einer Gemeinde mit einem Mühlensatz von 20 Mühlen befindet, hätte eine Grundsteuerrechnung von 1.000 USD pro Jahr.