Der Säbel (britisches Englisch) oder Säbel (amerikanisches Englisch; siehe Unterschiede in der Schreibweise) ist eine Art Rückenschwert. Er hat eine gebogene Klinge, die mit der leichten Kavallerie der Frühen Neuzeit und der napoleonischen Epoche in Verbindung gebracht wird. Er wurde zuerst mit der mitteleuropäischen Kavallerie, wie z.B. den Husaren, in Verbindung gebracht. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde es in Europa weit verbreitet. Vor allem die kroatische leichte Kavallerie trug zu ihrer Verbreitung bei. Im 17. Jahrhundert wurde ein leichter Säbel auch von der Infanterie verwendet. Im 19. Jahrhundert wurden Säbel ohne gebogene Klinge üblich. Diese konnten von der schweren Kavallerie verwendet werden. Der letzte Säbel, der an die US-Kavallerie abgegeben wurde, war der Patton-Säbel (Modell 1913 Kavalleriesäbel) im Jahr 1913.

Der Säbel wurde im 19. Jahrhundert als Duellwaffe in der Fechtkunst eingesetzt. Dies hat zum Aufstieg des Säbelfechtens geführt, das erstmals bei den Olympischen Sommerspielen 1896 auftrat. Diese Disziplin erlaubt sowohl Hiebe als auch Stöße, ebenso wie der historische Säbel.