Adam Smith (16. Juni 1723 - 17. Juli 1790) war ein schottischer Wirtschaftswissenschaftler, der als der Vater der modernen Wirtschaft bezeichnet wird.

Sein 1776 veröffentlichtes Buch "An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations" war sehr wichtig. Die Menschen nennen das Buch einfach "Der Reichtum der Nationen". In ihm wurden einige der Ideen dargelegt, auf denen die moderne Wirtschaft beruht, insbesondere die Marktwirtschaft.

Im "Wealth of Nations" fragt Adam Smith: "Was kann ein Mensch tun, was das Beste für sein Land ist?" Er beschließt, dass, wenn jeder Mensch das tut, was das Beste für ihn selbst und seinen kleinen Kreis von Familie und Freunden ist, dann wird es dem Land besser gehen. Das liegt daran, dass jeder Mensch viel über seine eigene Situation weiß (was er braucht und was er will, was funktioniert und was nicht funktioniert), viel mehr als die Regierung weiß. Diese Art des Denkens wird "liberale Theorie" genannt, ein Hauptbestandteil des Liberalismus.

Er war auch ein Philosoph, der wissen wollte, warum die Menschen dachten (fühlten), dass einige Dinge gut und andere schlecht sind.

Er schrieb 1759 ein früheres Buch mit dem Titel The Theory of Moral Sentiments. Er war der Meinung, dass Einfühlungsvermögen in der Ethik sehr wichtig sei. Einfühlungsvermögen ist, wenn man sieht, wie sich jemand anderes fühlt, sich vorstellt, wie es sich anfühlt, und sich dann am Ende genauso fühlt: Für Smith ist Einfühlungsvermögen wie "sich in die Lage eines anderen versetzen". Empathie macht uns zum Beispiel glücklich, wenn wir jemanden sehen, der glücklich ist, oder wir empfinden Mitleid für jemanden, der traurig ist. Empathie kann uns sogar Schmerz empfinden lassen, wenn wir jemanden sehen, der Schmerzen hat (als ob wir verletzt oder betroffen wären). Sowohl Smith als auch sein Freund David Hume, ein weiterer schottischer Philosoph, schrieben über die Bedeutung des Mitgefühls in der Ethik.