Salsa ist eine Musik- und Tanzart hispanischen Ursprungs. Die Salsa-Musik basiert auf kubanischer Musik. Sie ist eine Fusion musikalischer Ideen, die ursprünglich aus Afrika und Spanien stammen.

In den Jahren 1965-1975 schlossen sich in New York Musiker kubanischer und puerto-ricanischer Herkunft zusammen, um diese Musik im kubanischen Stil zu produzieren. Die Musik erhielt das Etikett 'Salsa'. Niemand weiß wirklich, wie es dazu kam, aber jeder erkannte, wie gut es war, ein Etikett dafür zu haben. Im Laufe der Zeit arbeiteten Salsa-Bands mit anderen Einflüssen. In den späten 60er Jahren entwickelte Willie Colon beispielsweise Nummern, die sich brasilianischer Rhythmen bedienten. Als weitere Kombination boten die Radioprogramme der New Yorker Rundfunkanstalten "Salsarengue" an.

Über die Frage, ob Salsa mehr als nur kubanische Musik ist, wird seit mehr als dreißig Jahren gestritten. Anfangs war kein großer Unterschied zu hören. Später wurde klar, dass Salsa in New York etwas anders war als die populäre Musik in Kuba. Auch Miami, Venezuela, Kolumbien und andere Orte hatten alle ihre eigenen Vorstellungen. Jetzt scheint klar zu sein, dass Salsa von der großen Position, die sie Ende der 1970er Jahre erreicht hatte, zurückgetreten ist, jedenfalls in New York. Die Gründe dafür sind auch sehr umstritten. Es ist für jede Musik, die eine Fremdsprache verwendet, schwierig, auf dem größten englischsprachigen Markt Erfolg zu haben.

Salsa als Tanz ist an allen genannten Orten zu sehen. Anders als beim Standardtänzer gibt es keine klare Übereinkunft darüber, wie er getanzt werden soll, und die Methoden unterscheiden sich im Detail sehr stark. Auch der Unterricht von Salsa ist eher unterentwickelt. Als allgemeine Richtschnur gilt jedoch, dass der Salsa-Tanz eher wie andere Tänze aus Kuba ist, wie zum Beispiel der Cha-Cha-Cha-Cha.