Samuel Beckett – Autor von 'Warten auf Godot' und Nobelpreisträger

Samuel Beckett – Nobelpreisträger und Autor von 'Warten auf Godot'. Leben, Werke und Einfluss des wegweisenden Dramatikers des 20. Jahrhunderts.

Autor: Leandro Alegsa

Samuel Barclay Beckett (/ˈbɛkɪt/; 13. April 1906 – 22. Dezember 1989) wurde in Dublin, Irland, geboren. Er war Autor von Romanen, Theaterstücken und Gedichten und arbeitete auch als Übersetzer. 1969 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Sein bekanntestes Stück ist Warten auf Godot (französisch: En attendant Godot), das erstmals in den frühen 1950er Jahren aufgeführt wurde und seither weltweit zu den meistgespielten Stücken des 20. Jahrhunderts zählt. Das Stück zeichnet sich durch spärliche Handlung, wiederkehrende Dialoge und existenzielle Themen aus.

Entgegen falschen oder irreführenden Angaben in einigen älteren Texten wurde Beckett nicht 1938 in Paris erstochen. Er lebte viele Jahrzehnte in Paris und schrieb sowohl in Englisch als auch in Französisch; gegen Ende seines Lebens starb er 1989 in der Stadt an einem Emphysem.

Viele Dramatikerinnen und Dramatiker sowie Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sehen ihn als einen der wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Über sein Leben und Werk wurden zahlreiche Bücher und Studien veröffentlicht.

Leben und Stationen

Beckett studierte am Trinity College in Dublin und begann früh mit literarischer Arbeit. Er verbrachte große Teile seines Lebens in Paris, wo er enge Kontakte zu anderen Schriftstellern knüpfte und in den 1930er und 1940er Jahren künstlerisch reifte. Während des Zweiten Weltkriegs war er in Frankreich aktiv und unterstützte die Résistance; in der Nachkriegszeit schrieb er die Werke, die seinen Ruf begründeten. Seine langjährige Lebensgefährtin war Suzanne Déchevaux-Dumesnil.

Wichtige Werke

  • Warten auf Godot – Theaterstück, das Beckett internationale Bekanntheit verschaffte.
  • Romane wie Murphy und die sogenannte „Trilogie“ (Molloy, Malone Dies, The Unnamable) – sie zeigen seine Auseinandersetzung mit Sprache, Identität und Sinnsuche.
  • Weitere Bühnenstücke wie Endspiel (Endgame), Glückliche Tage (Happy Days), Krapp's Last Tape sowie kurze, dichte Texte und Gedichte.
  • Übersetzungen – Beckett übersetzte eigene Texte zwischen Französisch und Englisch und arbeitete an Übertragungen anderer Werke.

Thematische und stilistische Merkmale

Becketts Werk ist bekannt für seinen reduzierten Stil, schwarzen Humor und die wiederholte Darstellung von Warten, Verlorenheit und Sprachverweigerung. Er experimentierte mit Form und Sprachrhythmus, oft mit einem starken Fokus auf Klang, Pausen und Leere. Diese Elemente machten ihn zu einer zentralen Figur des sogenannten absurden Theaters.

Einfluss und Vermächtnis

Beckett beeinflusste zahlreiche Theatermacher, Schriftsteller und Philosophen. Seine Arbeiten werden weiterhin international aufgeführt und in vielen Sprachen studiert. Er gilt als Schlüsselfigur für die moderne Dramatik und die literarische Auseinandersetzung mit Existenz, Kommunikation und dem Scheitern von Sinnstiftung.

Fragen und Antworten

F: Wer war Samuel Beckett?


A: Samuel Beckett war ein Schriftsteller aus Dublin, Irland, der Bücher, Theaterstücke und Gedichte geschrieben hat.

F: Welches ist Samuel Becketts berühmtestes Theaterstück?


A: Samuel Becketts berühmtestes Stück ist "Warten auf Godot".

F: Welche Auszeichnung wurde Samuel Beckett 1969 verliehen?


A: Samuel Beckett wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

F: Wo wurde Samuel Beckett geboren?


A: Samuel Beckett wurde in Dublin, Irland, geboren.

F: Wann ist Samuel Beckett gestorben und woran?


A: Samuel Beckett starb 1989 in Paris an einem Emphysem.

F: Was war der Schreibstil von Samuel Beckett?


A: Samuel Becketts Schreibstil befasste sich oft mit düsteren und traurigen Themen, hatte aber auch Humor in sich.

F: Was geschah 1938 mit Samuel Beckett?


A: Samuel Beckett wurde 1938 in Paris erstochen.


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