Der Santa Fe Trail war im 19. Jahrhundert eine Transportroute durch das zentrale Nordamerika. Er verband Independence, Missouri, mit Santa Fe, New Mexico. Der Santa Fe Trail wurde 1821 von William Becknell ins Leben gerufen. Der Santa Fe Trail war bis zur Einführung der Eisenbahn nach Santa Fe im Jahr 1880 eine wichtige Handelsstraße. Die Santa Fe stand kurz vor dem Ende des El Camino Real de Tierra Adentro, der den Handel von Mexiko-Stadt aus ermöglichte.
Die Route verlief am Nordrand entlang und überquerte die nordwestliche Ecke von Comancheria, dem Gebiet der Comanchen. Sie verlangten eine Bezahlung dafür, dass die Leute den Weg benutzen durften. Komantschen, die weiter südlich in Mexiko überfielen, isolierten New Mexico. Dadurch wurde das Gebiet stärker vom amerikanischen Handel abhängig. Außerdem erhielten die Komantschen dadurch einen ständigen Nachschub an Pferden. In den 1840er Jahren war der Wanderverkehr entlang des Arkansas River-Tals so stark, dass die Bisonherden wichtige saisonale Weideflächen nicht erreichen konnten. Dies trug zu ihrem Niedergang bei, was wiederum den Niedergang der Macht der Komantschen in der Region beschleunigte. Der Trail wurde 1846 während des mexikanisch-amerikanischen Krieges als Route für die US-Invasion von New Mexico benutzt.
Nachdem die USA den Südwesten eingenommen hatten, um den mexikanisch-amerikanischen Krieg zu beenden, trug der Pfad dazu bei, der Region eine neue Siedlung zu eröffnen. Er war wichtig für die Expansion der USA in die von ihnen eroberten Gebiete.

