Sachsen-Gotha-Altenburg (deutsch: Sachsen-Gotha-Altenburg) war ein Land im heutigen Thüringen, Deutschland.
Sie wurde 1672 gegründet, als Friedrich Wilhelm III., der letzte Herzog von Sachsen-Altenburg, starb und Ernest I., Herzog von Sachsen-Gotha (der Friedrichs Wilhelms Cousine Elisabeth Sophie geheiratet hatte), seinen Besitz erbte.
Nach Ernests Tod 1675 wurde das Herzogtum erneut geteilt, und das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg entstand offiziell 1680, als sein ältester Sohn, Friedrich, die Kontrolle über die Landesteile Gotha und Altenburg übernahm.
Als das Königshaus von Sachsen-Gotha und Altenburg 1825 ausstarb, ging Sachsen-Gotha an Sachsen-Coburg-Saalfeld und Sachsen-Altenburg an den Herzog von Sachsen-Hildburghausen über. Nach der Abschaffung der deutschen Monarchien am Ende des Ersten Weltkriegs wurden Sachsen-Gotha und Sachsen-Altenburg 1920 Teil des neu geschaffenen Landes Thüringen.


