Das Bauhaus war eine Designschule, die von 1919 bis 1933 in Deutschland tätig war. Es gilt weithin als die einflussreichste Kunstschule des 20. Jahrhunderts. Sie förderte den Modernismus. Am bekanntesten ist sie für den Unterricht in Malerei, Fotografie, Werbung, Weberei, Architektur und Design von Möbeln und Haushaltsprodukten. Ihr Werk und ihre Lehrmethoden hatten einen weltweiten Einfluss auf Kunst, Design, Fotografie, Architektur und Kunsterziehung.
Formell hieß es von 1919 bis 1932 "Staatliches Bauhaus", weil es in dieser Zeit staatlich finanziert wurde. Von 1919 bis 1925 befand es sich in Weimar in Thüringen und von 1926 bis 1932 in Dessau in Sachsen-Anhalt. Von Ende 1932 bis April 1933 war sie als privat finanzierte Schule in Berlin tätig.
Zu seinen Mitarbeitern gehörten einige der berühmtesten Künstler und Architekten des 20. Jahrhunderts, darunter Walter Gropius, der die Schule gründete, Ludwig Mies van der Rohe, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Marcel Breuer, Josef Albers, Anni Albers, Oskar Schlemmer und Hannes Meyer.
Seine ehemaligen Gebäude in Weimar und Dessau wurden 1996 gemeinsam von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
