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Nachfolgend finden Sie eine Zeitleiste der atlantischen Hurrikansaison 2006, in der alle Sturmformationen, Verstärkungen, Abschwächungen, Landungen, außertropische Übergänge sowie die Zerstreuung aufgeführt sind. Die atlantische Hurrikansaison 2006 war eine Saison, in der ein El-Niño-Ereignis viele tropische Wirbelstürme zum Stillstand brachte, vor allem später in der Saison. Die Saison begann offiziell am 1. Juni 2006 und dauerte bis zum 30. November. Der Einfachheit und Klarheit halber sind in der Zeitachse unten alle Landungen fett gedruckt. Die Zeitachse enthält auch Informationen, die nicht operativ freigegeben wurden, d.h. Informationen aus der Nachbereitung des Sturms durch das National Hurricane Center, wie z.B. Informationen über einen Sturm, vor dem nicht operativ gewarnt wurde.
Der grafische Balken oben gibt einen kurzen Überblick über die Sturmaktivität während der Saison, und der Einfachheit halber ist die maximale Intensität des Sturms als Farbbalken eingezeichnet. Der Tropensturm Zeta aus dem Jahr 2005 hielt auch 2006 an, daher wurde ein Abschnitt über den Januar in die Textzeitleiste aufgenommen.
Hinweise zur Nutzung der Zeitleiste
- Lesart der Einträge: Jeder Zeiteintrag nennt Bildung/Entwicklung, Intensitätsänderungen (z. B. Tropensturm → Hurrikan), Landfälle, außertropische Übergänge und das Ende (Zerstreuung). Landfälle sind zur besseren Orientierung fett markiert.
- Zeitzone und Datenquellen: Zeiten und Daten richten sich nach den Angaben des National Hurricane Center (NHC) und werden üblicherweise in UTC angegeben, sofern nicht anders vermerkt. Die Zeitleiste enthält sowohl operative Warnungen als auch Ergebnisse der nachträglichen NHC-Reanalyse.
- Begriffe kurz erklärt:
- Tropischer Sturm: System mit nachhaltigen Windgeschwindigkeiten von 34–63 Knoten.
- Hurrikan: System mit nachhaltigen Windgeschwindigkeiten ≥ 64 Knoten; Kategorien nach der Saffir–Simpson-Skala zeigen die Intensität an.
- Außertropischer Übergang: Prozess, bei dem ein tropisches System seine tropischen Merkmale verliert und in ein außertropisches Tief übergeht.
- Zerstreuung: Das Ende eines Systems, wenn es seine geschlossene Zirkulation verliert oder vollständig von größeren Luftdrucksystemen absorbiert wird.
- Grafische Darstellung: Der Balken oben zeigt für jeden Sturm die aktive Zeitspanne in der Saison. Die Farbe bzw. Einfärbung kennzeichnet die maximale erreichte Intensität (tropische Depression, Tropensturm, Hurrikan und gegebenenfalls Kategorie des Hurrikans).
- Operative vs. nachträgliche Informationen: Manche Ereignisse wurden erst nach Abschluss der Saison durch Reanalysen des NHC identifiziert oder anders bewertet. Diese Nachträge sind in der Zeitleiste deutlich gekennzeichnet, da sie zum besseren historischen Verständnis beitragen können.
Was die Zeitleiste bietet
Die Chronik ist so angelegt, dass sie sowohl für interessierte Laien als auch für Fachleute nützliche Informationen liefert: genaue Zeitpunkte der Entwicklung und Abschwächung, Hinweise auf ausgegebene Warnungen, dokumentierte Landfälle (mit Orten), sowie Hinweise auf besondere Ereignisse wie Rekonflüge, ungewöhnliche Wiederauflebungen, oder Fälle, in denen ein Sturm länger Bestand hatte (wie der erwähnte Tropensturm Zeta). Durch die Kombination aus operativen Warnungen und nachträglichen Bewertungen entsteht ein möglichst vollständiges Bild der Saison.
Weitere Hinweise
- Wenn Sie detaillierte Informationen zu einem einzelnen Sturm suchen, führen die Verweise in der Zeitleiste zu weiterführenden Berichten und Einträgen.
- Die Saison 2006 gilt als insgesamt unterdurchschnittlich aktiv, wobei das El-Niño-Ereignis als ein maßgeblicher dämpfender Faktor für die spätere Saison genannt wird.
- Für Vergleichszwecke empfiehlt sich das Studium der grafischen Übersicht oben zusammen mit den Einträgen in der Textzeitleiste: so lassen sich zeitliche Überlappungen, Häufungen oder Lücken in der Aktivität leicht erkennen.
Diese erweiterte Einführung soll das Verständnis und die Nutzung der nachfolgenden, detaillierten Zeitleiste erleichtern. Die Einträge selbst enthalten präzise Angaben zu Zeitpunkten, Intensitätsstufen, betroffenen Regionen und — wo vorhanden — offiziellen NHC-Bemerkungen aus der Nachanalyse.