Schützengrabenkrieg ist eine Kriegstaktik oder eine Art zu kämpfen. Sie war an der Westfront im Ersten Weltkrieg, aber auch in anderen Kriegen und an anderen Orten üblich.
Bei Grabenkämpfen hoben die beiden gegeneinander kämpfenden Seiten Gräben in einem Schlachtfeld aus. Diese Schützengräben hatten viele verschiedene Teile, wie z.B. Schlafplätze, Hauptquartiere, Lager, Artillerie und Maschinengewehre. Zwischen den vorderen Schützengräben auf einem Schlachtfeld befand sich ein Gebiet, das "Niemandsland" genannt wurde. Dieses Gebiet war oft mit Stacheldraht und Landminen bedeckt. Die Soldaten auf beiden Seiten versuchten, das Niemandsland zu überqueren, um in den feindlichen Schützengraben zu gelangen und anzugreifen. Zur Durchquerung dieses Landes wurden üblicherweise Panzer eingesetzt.
Der Grabenkrieg wurde eingesetzt, weil er den Soldaten Deckung gab, während sie sich gegen einen Angriff verteidigten. Es gab den Soldaten auch Kojen, in denen sie schlafen konnten, obwohl die Kojen sehr unsauber und ungemütlich waren.
Der Erste Weltkrieg begann 1914 und endete 1918. Während der Kämpfe brauchten die Soldaten Selbstverteidigung. Also gruben sie Löcher. Die Löcher waren zwei Meter tief. Diese Löcher wurden Schützengräben genannt. Die meisten Soldaten kämpften in den Gräben. Die Schützengräben waren nicht sehr weit voneinander entfernt. Sie hätten zum Beispiel zwischen den einzelnen Gräben bis zu dreißig Meter lang sein können. Dieser offene Raum wurde No Man's Land genannt. Der Tod war häufig, auch wenn nicht gekämpft wurde (zum Beispiel durch Krankheiten). Dies wurde Grabenkrieg genannt.
Grabenkämpfe waren auch ein wichtiger Teil des Iran-Irak-Krieges.

