Die NHL‑Saison 1960–61 war die 44. Saison der National Hockey League. Sechs Mannschaften traten im Modus der sogenannten «Original Six» an; jede Mannschaft absolvierte 70 Spiele in der regulären Saison.

Format und Teilnehmer

In der Original‑Six‑Ära qualifizierten sich die besten vier Teams der regulären Saison für die Playoffs. Die teilnehmenden Franchises waren:

  • Boston Bruins
  • Chicago Black Hawks
  • Detroit Red Wings
  • Montreal Canadiens
  • New York Rangers
  • Toronto Maple Leafs

Reguläre Saison

  • Jedes Team spielte 70 Partien; die Bilanz entschied über die Platzierung in der Tabelle.
  • Die Saison war taktisch geprägt, mit Betonung auf starkem Teamspiel und stabilen Torhüterleistungen.
  • Die besten vier Mannschaften zogen in die Halbfinals der Playoffs ein (Best‑of‑7‑Serien).

Playoffs und Stanley‑Cup‑Finale

Die Playoffs endeten mit einem Finale zwischen zwei nordamerikanischen Mannschaften. Zum ersten Mal seit 1950 standen wieder zwei amerikanische Teams im Kampf um den Stanley Cup. In der Finalserie setzten sich die Chicago Black Hawks gegen die Detroit Red Wings durch und gewannen die Serie mit vier Siegen zu zwei.

Bedeutung und historische Einordnung

  • Der Sieg war für Chicago der erste Stanley‑Cup‑Erfolg seit 1938.
  • Das nächste Mal gelang den Black Hawks erst wieder 2010, als sie erneut den Cup gewannen (2010).
  • Die Saison festigte die Bedeutung der Original‑Six‑Periode für die Entwicklung des nordamerikanischen Eishockeys: konservative Spielstile, hohe Torhüterleistung und enge Playoff‑Serien prägten das Bild.

Kurzüberblick — Wichtige Fakten

  • Saison: 1960–61 (44. NHL‑Saison)
  • Teams: 6 (Original Six)
  • Spiele pro Team: 70
  • Stanley Cup: Chicago Black Hawks (Finalsieg 4–2 über Detroit Red Wings)