Farrokh Bulsara (5. September 1946 - 24. November 1991), besser bekannt als Freddie Mercury, war ein britischer Sänger, Songwriter, Plattenproduzent und Leadsänger der Rockband Queen. Er galt als einer der größten Leadsänger in der Geschichte der Rockmusik und war für seine extravagante Bühnenpersönlichkeit und seinen vier Oktaven umfassenden Stimmumfang bekannt. Mercury schrieb zahlreiche Hits für Queen, darunter "Bohemian Rhapsody", "Killer Queen", "Somebody to Love", "Don't Stop Me Now", "Crazy Little Thing Called Love" und "We Are the Champions". Er führte eine Solokarriere, während er mit Queen auftrat, und war gelegentlich als Produzent und Gastmusiker für andere Künstler tätig.
Er gründete Queen 1970 mit dem Gitarristen Brian May, dem Bassisten John Deacon und dem Schlagzeuger Roger Taylor. Quecksilber starb 1991 im Alter von 45 Jahren an den Komplikationen von AIDS, nachdem am Tag vor seinem Tod bestätigt wurde, dass er sich mit der Krankheit angesteckt hatte. 1992 wurde Mercury posthum mit dem Brit Award for Outstanding Contribution to British Music ausgezeichnet, und im Wembley-Stadion in London fand ein Tribute-Konzert statt. Als Mitglied von Queen wurde er 2001 in die Rock and Roll Hall of Fame, 2003 in die Songwriters Hall of Fame und 2004 in die UK Music Hall of Fame aufgenommen. Im Jahr 2002 wurde er bei der BBC-Umfrage 2002 unter den 100 größten Briten auf Platz 58 gewählt. Er wird immer wieder zu einem der größten Sänger in der Geschichte der populären Musik gewählt.

