Robert Nesta "Bob" Marley (6. Februar 1945 - 11. Mai 1981) war in den 1970er und 1980er Jahren ein wichtiger jamaikanischer Sänger, Liedermacher und Musiker. Er machte den Stil der Reggae-Musik auf der ganzen Welt sehr populär. Seine Musik erzählte Geschichten über seine Heimat und die Rastafari-Religion, der er folgte. Einige Lieder handelten von Religion, und einige Lieder handelten von Politik wie Get Up Stand Up.
Bob Marley wurde am 6. Februar 1945 in Nine Mile, Saint Ann Parish, Jamaika, als Sohn einer schwarzen Jugendlichen, Cedella Booker, und eines weißen Mannes namens Norvall Marley geboren. Als er jung war, gaben ihm seine Freunde den Spitznamen "Tuff Gong". Er begann seine Musikkarriere in den 1960er Jahren mit seiner Gruppe The Wailing Wailers (oder einfach nur The Wailers), die er mit zwei Freunden, Peter Tosh und Bunny Wailer, gründete. Im Jahr 1962 nahmen Bob Marley and the Wailing Wailers ihre ersten beiden Songs mit den Titeln "Judge Not" und "One Cup of Coffee" auf.
Bob heiratete 1966 Rita Anderson, und sie trat der Gruppe als Background-Sängerin bei. Sie hatten zusammen fünf Kinder. Eines davon ist Ziggy Marley, der auch ein bekannter Reggae-Darsteller ist.
1974 lösten sich die Wailers auf, weil drei der Bandmitglieder eine Solokarriere anstrebten. Marley nannte seine Band weiterhin Bob Marley and the Wailers und schloss sich mit neuen Mitgliedern zusammen, um weiterhin Musik zu machen. 1975 hatte Bob Marley seinen ersten internationalen Hit mit dem Titel "No Woman No Cry". In Jamaika gilt er als Volksheld. Zu seinen weiteren Hits gehören "Three Little Birds", "Africa Unite", "Buffalo Soldier" und "One Love". Sein beliebtestes Studioalbum hieß "Legend", das seine größten Hits enthält.
Bob Marley starb am 11. Mai 1981 im Cedars of Lebanon Hospital in Miami, Florida, an einem Melanom.

