Edward B. Lewis (20. Mai 1918 - 21. Juli 2004) war ein amerikanischer Genetiker. Er teilte sich 1995 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Lewis wurde in Wilkes-Barre, Pennsylvania, geboren. 1939 erhielt er einen BA-Abschluss in Biostatistik von der University of Minnesota.
1942 erhielt Lewis einen Doktortitel vom California Institute of Technology (Caltech), wo er unter der Leitung von Alfred Sturtevant über Drosophila melanogaster arbeitete.
Nachdem er im Zweiten Weltkrieg als Meteorologe bei der U.S. Air Force gedient hatte, trat Lewis 1946 als Ausbilder in die Caltech-Fakultät ein. Im Jahr 1956 wurde er zum Professor für Biologie und 1966 zum Thomas Hunt Morgan Professor für Biologie ernannt.
Seine mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Studien mit Drosophila begründeten das Gebiet der Entwicklungsgenetik und legten den Grundstein für unser heutiges Verständnis der universellen, evolutionär konservierten Strategien zur Steuerung der Entwicklung von Tieren.
Seine Schlüsselpublikationen in den Bereichen Genetik, Entwicklungsbiologie, Strahlung und Krebs sind in einem Buch erhältlich.