Die Kälteanwendung, wenn der Bluterguss entdeckt wird, trägt dazu bei, ihn zu verkleinern, weil dadurch das Blut, das in den Bereich fließt, gestoppt wird. Außerdem hält sie die Schwellung gering. Am besten ist es, den Bluterguss eine halbe bis eine Stunde lang Eis auf den Bluterguss aufzutragen, und zwar jeweils ein bis zwei Tage nach dem ersten Auftreten des Blutergusses. Es ist jedoch nicht ratsam, Eis direkt auf die Haut aufzutragen. Ein paar Eiswürfel in eine Plastiktüte zu packen und ein Handtuch um die Tüte zu wickeln, ist eine bessere Idee, um zu verhindern, dass der Bluterguss schlimmer wird.
Eine weitere Möglichkeit, zur Heilung des Blutergusses beizutragen, besteht darin, den gequetschten Bereich über das Herzniveau zu legen. Dies trägt dazu bei, den Blutfluss zu verlangsamen, da mehr Blut im Bluterguss zurück in den restlichen Körper fließt, anstatt in das Gewebe auszutreten. Wenn dies nicht geschieht, wird mehr Blut in den Bluterguss fließen und ihn wachsen lassen.
Wenn der Bluterguss Schmerzen verursacht, können Schmerzmittel, wie z.B. NSAR, gegen die Schmerzen eingesetzt werden. Es gibt bestimmte Cremes, die bei Blutergüssen helfen. Diese Cremes kombinieren normalerweise eine Substanz, die das Hautwachstum fördert, mit einer Substanz, die gegen den Schmerz wirkt. Nach der Gate-Theorie des Schmerzes kann auch eine sanfte Massage des Bereichs des Blutergusses helfen, sich zu erholen und den Schmerz zu stoppen. Wenn die Massage schmerzhaft ist, wird sie den Heilungsprozess nicht unterstützen. Wie bei den meisten Verletzungen sollten diese Techniken erst mindestens drei Tage nach der ersten Schädigung angewendet werden, um sicherzustellen, dass alle inneren Blutungen gestoppt sind. Ein erhöhter Blutfluss lässt mehr Heilfaktoren in den Bereich eindringen und fördert die Drainage, aber wenn die Verletzung immer noch blutet, lässt dies auch mehr Blut aus der Wunde sickern und führt zu einer Verschlimmerung des Blutergusses. In den meisten Fällen kehren die Hämatome spontan zurück. Bei grossen Hämatomen oder solchen, die in bestimmten Organen ("z.B.", dem Gehirn) lokalisiert sind, kann der Arzt das Hämatom punktieren, damit das Blut austreten kann.