Carnosaurier sind eine Untergruppe der Theropoda-Dinosaurier. Sie bilden die Gattung Carnosauria. Der Begriff war einst sehr weit verbreitet, wird jetzt aber enger definiert. Er wird von einigen Behörden als Allosauroidea bezeichnet.

Die Gruppe umfasst einige der wichtigsten Fleischfresser der Jura- und Kreidezeit, wie Allosaurus, Carcharodontosaurus und Neovenator. Die moderne kladistische Analyse definiert Carnosauria (oder Allosauroidea) als diejenigen Tetanurane, die mit Allosaurus einen jüngeren gemeinsamen Vorfahren haben als mit modernen Vögeln.

Carnosaurier sind durch mehrere Merkmale gekennzeichnet. Einige Merkmale müssen Anpassungen an ihre Größe gewesen sein, wie z.B. ihr offener Schädel, der eher aus Streben als aus festem Knochen besteht. Sie hatten große Augen und einen langen, schmalen Schädel. Der Oberschenkelknochen ("Oberschenkelknochen") ist gewöhnlich größer als das Schienbein ("Schienbein"). Dies deutet darauf hin, dass die Nahaktion durch Sehen kontrolliert wurde.

Die Beine sind zum Laufen geeignet, aber nicht extrem. Sie hatten starke Arme, die wahrscheinlich zum Ringen mit der Beute verwendet wurden, da die Zähne hineingebissen haben. Die Struktur eines Allosaurus lässt auf ein stark gebautes allgemeines Allround-Raubtier schließen. Dieser unterscheidet sich von einem Tyrannosaurus wie dem Albertosaurus, der besser an das Laufen auf offenem Boden angepasst war. Tyrannosaurier mit ihren kleinen Händen mit zwei Fingern würden ihren Kopf zum Töten von Beute und zum Kopfstoßen von Rivalen verwenden.

Die Vorstellung, dass die Gruppe am Ende des Jura ausgestorben sei, wird widerlegt. Es ist jetzt bekannt, dass die Neovenatoriden-Klade bis zum Ende des Mesozoikums überlebt hat. Zu dieser Gruppe (siehe Kladogramm unten) gehörten Aerosteon, Australovenator, Fukuiraptor und Neovenator.