Begleiterpflanzung

Unter Begleitpflanzung versteht man im Gartenbau und in der Landwirtschaft die Anpflanzung verschiedener Kulturen nebeneinander. Dies geschieht, um das Wachstum der Kulturen zu fördern und den verfügbaren Raum so weit wie möglich zu nutzen.

Je nach den gewählten Kulturpflanzen kann die Begleitpflanzung Prozesse fördern, die den Pflanzen helfen, wie z.B. die Bestäubung. Einige Begleitpflanzen können helfen, Schädlinge wie Raupen oder Pilze daran zu hindern, die Kulturpflanze zu schädigen. Einige dieser so genannten Fallenkulturen ziehen Schädlinge von der Pflanze weg. Andere Pflanzen können als Schutz für die Nutzpflanzen dienen.

Viele der Grundprinzipien der Begleitpflanzung wurden vor Tausenden von Jahren in Mesoamerika angewandt. Seit etwa 8.000 Jahren bauten die Ureinwohner Amerikas gemeinsam Kürbis, Mais und Bohnen an. Der Stängel des Mais war für die Bohnen zum Klettern da, und die Bohnen fixierten Stickstoff und halfen so dem Mais.

Der Anbau von Möhren und Zwiebeln nebeneinander ist ein Beispiel für den Anbau von Begleitpflanzen.
Der Anbau von Möhren und Zwiebeln nebeneinander ist ein Beispiel für den Anbau von Begleitpflanzen.

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