Conus ist eine große Gattung kleiner bis großer räuberischer Meeresschnecken, mariner Schnecken, mit den gebräuchlichen Namen Kegelschnecken, Kegelmuscheln oder Zapfen.

Viele Arten haben, wie der Name schon sagt, die Form eines Kegels und weisen auf der Schalenoberfläche farbige Muster auf. Kegelschnecken sind meist tropisch verbreitet. Geologisch gesehen ist die Gattung vom Eozän bis in die Gegenwart bekannt.

Alle Conus-Schnecken sind giftig. Sie jagen und fressen Meereswürmer oder Mollusken. Die größeren erbeuten kleine bodenbewohnende Fische. Kegelschnecken benutzen einen subkutanen, modifizierten Radulazahn und eine Giftdrüse, um ihre Beute anzugreifen und zu lähmen, bevor sie sie fressen. Der Zahn wird manchmal mit einem Pfeil oder einer Harpune verglichen. Er ist mit Widerhaken versehen und kann am Ende des Rüssels in einiger Entfernung vom Schneckenmaul ausgefahren werden. Sie können Menschen "stechen" und sollten mit großer Vorsicht oder möglichst gar nicht gehandhabt werden.

Kegelschneckengifte sind hauptsächlich Peptide. Die Gifte enthalten viele verschiedene Toxine, die in ihrer Wirkung variieren; einige sind extrem giftig. Der Stich kleiner Zapfen ist nicht schlimmer als ein Bienenstich, aber der Stich einiger größerer Arten kann schwerwiegend sein, gelegentlich sogar tödlich für den Menschen. Kegelschneckengift kann eine Quelle für neue, medizinisch wichtige Substanzen sein.