Die Germanen sind ein sprachlicher und ethnischer Zweig der indoeuropäischen Völker. Sie stammen aus Nordeuropa und werden durch den Gebrauch der germanischen Sprachen identifiziert. Die wandernden Germanen verbreiteten sich in ganz Europa, vermischten sich mit bestehenden lokalen Bevölkerungen (wie den Kelten, aber auch den Slawen/Venden und Römern) und bildeten die zukünftige Basis vieler Nationen, die durch ähnliche Sprachen und eine gemeinsame Geschichte und Kultur verbunden sind.

Das lateinische Germani wird erstmals von Julius Cäsar verwendet.

Aber die germanischen Stämme hatten keinen Selbstnamen, der alle germanischsprachigen Menschen einschloss. Im Englischen wird Deutsch erstmals 1520 bezeugt und ersetzt den früheren Gebrauch von Almain oder Niederländisch. Niederländisch wird heute in der englischen Sprache verwendet, um die Sprache und die Einwohner der Niederlande zu bezeichnen.

Jahrhundert n. Chr. weisen die Schriften von Caesar, Tacitus und anderen Schriftstellern der römischen Ära auf eine Aufteilung der germanischsprachigen Völker in Stammesgruppen hin, in deren Mittelpunkt die Stammeszugehörigkeit steht:

  • die Flüsse Oder und Weichsel (Polen) (ostgermanische Stämme),
  • der Niederrhein (Istvaeones),
  • die Elbe (Irminones),
  • Jütland und die dänischen Inseln (Ingvaeones).

Die Söhne von Mannus Istvaeones, Irminones und Ingvaeones werden gemeinsam als Westgermanen bezeichnet. Darüber hinaus werden die in Skandinavien verbliebenen Germanen als Nordgermanen bezeichnet. Diese Gruppen entwickelten alle eigene Dialekte, die die Grundlage für die Unterschiede zwischen den germanischen Sprachen bis in die Gegenwart bilden.

Die Einteilung der Völker in Westgermanisch, Ostgermanisch und Nordgermanisch ist eine moderne linguistische Klassifikation.

Die germanischen Stämme waren jeweils politisch unabhängig und unter einem Erbkönig (siehe Germanenkönig). Die Könige scheinen Abstammung von mythischen Stammesgründern beansprucht zu haben, von denen der Name einiger erhalten geblieben ist: