Die Goldene Regel ist eine Moral, die besagt, dass man andere so behandeln soll, wie man selbst von ihnen behandelt werden möchte. Diese Moral ist in verschiedenen Formen in vielen Kulturen und Zivilisationen als Grundlage für die Gesellschaft verwendet worden. Sie wird als "goldene" Regel bezeichnet, weil diese Art des Respekts und der Fürsorge füreinander einen Wert hat.

Menschen vieler Religionen sehen den Wert dieses Mandats und äußern sich ähnlich. Im Christentum lehrte Jesus Christus diese Idee seinen Jüngern und anderen, als er seine Bergpredigt hielt. Sie ist in der Heiligen Schrift im Buch Matthäus, Kapitel 7 und Vers 12, aufgezeichnet. Jesus erklärte seinen Zuhörern, dass all das, was im jüdischen Gesetz aufgezeichnet war und worüber die Propheten in Bezug auf die Moral gelehrt hatten, in dieser einen Regel zusammengefasst war. Im Kontext dieser Aussage (Matthäus 7) geht es um Gottes Barmherzigkeit und Güte. Das Prinzip, das geteilt wurde, besteht darin, andere nicht immer so zu behandeln, wie sie es vielleicht verdienen würden, wie wir einige als unverdient beurteilen können, sondern immer barmherzig und barmherzig zu sein und das Gute nicht vorzuenthalten.

In anderen Religionen und Glaubenssystemen gibt es ein ähnliches Konzept der "Ethik der Gegenseitigkeit", das auch als "Goldene Regel" bezeichnet wird. In der Regel vermitteln sie eine ähnliche Vorstellung, auch wenn sie manchmal in der Form ausgedrückt wurde: "Behandle andere nicht so, wie du nicht behandelt werden möchtest".

Eine der frühesten Regeln dieser Art stammt aus der alttestamentlichen Zeit des Mose: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Levitikus 19:18). Ähnliche Regeln sind auch im Laufe der Zeit aufgetaucht: