Menschenopfer ist der Akt des Tötens eines menschlichen Wesens als Opfer für eine Gottheit oder eine andere, normalerweise übernatürliche Macht.

Sie wurde in vielen alten Kulturen praktiziert. Die Praxis war in verschiedenen Kulturen unterschiedlich. Einige wie die Mayas und Azteken sind berüchtigt für ihre rituellen Tötungen, andere haben die Praxis als primitiv verachtet.

Die Opfer wurden rituell auf eine Weise getötet, die Götter oder Geister erfreuen oder besänftigen sollte. Die Opfer reichten von Gefangenen über Kleinkinder bis hin zu Vestalinnen, deren Bäuche mit einem stumpfen, steinernen Messer aufgeschnitten und ihre Herzen verbrannt wurden.

Im Laufe der Zeit sind Menschenopfer auf der ganzen Welt seltener geworden, und Opfer sind heute sehr selten. Die meisten Religionen verurteilen diese Praxis, und die heutigen Gesetze behandeln sie im Allgemeinen als eine kriminelle Angelegenheit. Dennoch kommt es auch heute noch gelegentlich vor, insbesondere in den am wenigsten entwickelten Gebieten der Welt, in denen traditionelle Überzeugungen fortbestehen.