Das Lorentz-Gesetz ist ein Gesetz, das von dem niederländischen Physiker Hendrik Antoon Lorentz entdeckt wurde. Das Lorentz-Gesetz definiert die Kraft, die auf die Bewegung geladener Teilchen in einem elektromagnetischen Feld wirkt. Kraft besteht aus magnetischer Kraft und elektrischer Kraft.
F = qE (elektrische Kraft)
Wenn die Ladung positiv ist, ist die Richtung der elektrischen Kraft gleich der Richtung des elektrischen Feldes.
F = qv*B (magnetische Kraft)
Die Richtung der magnetischen Kraft ist durch die Rechtshandregel gegeben.
Wenn sich geladene Teilchen mit der Geschwindigkeit v in einem elektrischen Feld E und einem magnetischen Feld B
bewegen, ist die Richtung der magnetischen Kraft
F = qE + qv*B
F : Kraft (Vektor)
q : Ladung (skalar)
E : elektrisches Feld (Vektor)
v : Geschwindigkeit des Teilchens (Vektor)
B : magnetisches Feld (Vektor)
* ist das Vektor-Querprodukt.
Mit diesem Gesetz hat J.J. Thomson das Masse-Ladungs-Verhältnis
gemessen.