Mikroskop

Ein Mikroskop ist ein wissenschaftliches Instrument. Es lässt kleine Objekte größer erscheinen. Es lässt die Menschen die kleinen Dinge sehen. Zu den Menschen, die Mikroskope in ihrem Beruf häufig benutzen, gehören Ärzte und Wissenschaftler. Auch Studenten in naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie verwenden Mikroskope, um kleine Dinge zu untersuchen. Die frühesten Mikroskope hatten nur eine Linse und werden einfache Mikroskope genannt. Zusammengesetzte Mikroskope haben mindestens zwei Linsen. Bei einem zusammengesetzten Mikroskop wird die Linse, die sich näher am Auge befindet, als Okular bezeichnet. Die Linse am anderen Ende wird als Objektiv bezeichnet. Die Linsen vervielfachen sich, so dass ein 10x-Okular und ein 40x-Objektiv zusammen eine 400-fache Vergrößerung ergeben.

Mikroskope lassen Dinge größer erscheinen, als sie sind, bis zu etwa 1000 Mal größer. Das ist viel stärker als eine Lupe, die wie ein einfaches Mikroskop funktioniert.

Ein Bausch- und Lomb-Lichtmikroskop von 1915
Ein Bausch- und Lomb-Lichtmikroskop von 1915

Elektronenmikroskop
Elektronenmikroskop

Arten von Mikroskopen

Es gibt viele Arten von Mikroskopen. Die gebräuchlichste Art von Mikroskop ist das zusammengesetzte Lichtmikroskop. Bei einem zusammengesetzten Lichtmikroskop wird das Objekt beleuchtet: Licht wird auf das Objekt geworfen. Der Benutzer schaut auf das Bild, das durch das Objekt entsteht. Das Licht durchdringt zwei Linsen und vergrößert das Bild.

Die zweithäufigste Art sind einige wenige Arten von Elektronenmikroskopen. Transmissionselektronenmikroskope (TEMs) feuern Kathodenstrahlen in das betrachtete Objekt. Dadurch werden Informationen darüber übertragen, wie das Objekt in eine magnetische "Linse" blickt. Das Bild wird dann auf einen Fernsehbildschirm vergrößert. Rasterelektronenmikroskope feuern ebenfalls Elektronen auf das Objekt, jedoch in einem einzigen Strahl. Diese verlieren ihre Energie, wenn sie auf das Objekt treffen, und der Energieverlust führt dazu, dass etwas anderes erzeugt wird - in der Regel ein Röntgenbild. Dieses wird abgetastet und auf einem Bildschirm vergrößert. Rastertunnelmikroskope wurden 1984 erfunden.

Ein Fluoreszenzmikroskop ist eine besondere Art von Lichtmikroskop. Im Jahr 2014 wurde der Nobelpreis für Chemie an Eric Betzig, William Moerner und Stefan Hell für "die Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie" verliehen. Das Zitat sagt, es bringe "die optische Mikroskopie in die Nanodimension".

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