Die Alte Synagoge in Erfurt, Mitteldeutschland, ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Synagogen Europas. Die ältesten Teile wurden im späten 11. Jahrhundert erbaut. Die meisten Teile des Gebäudes stammen aus der Zeit um 1250 bis 1320. Im Jahr 2015 wurde sie als Weltkulturerbe vorgeschlagen.

Seit 2009 ist es ein Museum für jüdische Lokalgeschichte. Dort wird der Erfurter Schatz aufbewahrt. Dabei handelt es sich um eine Sammlung mittelalterlicher Münzen, Schmuck und Metallarbeiten, die 1998 gefunden wurden. Das Museum besitzt auch Kopien der Erfurter Hebräischen Manuskripte. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung seltener religiöser Handschriften, die im Mittelalter der jüdischen Gemeinde Erfurts gehörten.