Der Paläokonservatismus (manchmal auch Paläokonservatismus genannt) ist eine konservative Idee, die neben religiöser, nationaler und westlicher Identität auch die Tradition, eine begrenzte Regierung und Zivilgesellschaft betont. Die Idee findet sich hauptsächlich in den Vereinigten Staaten.
Nach Ansicht des Wissenschaftlers Michael Foley wollen die Paläokonservativen mehr Einschränkungen bei der Einwanderung, Kürzungen bei multikulturellen Programmen, Protektionismus (was im Grunde bedeutet, dass ausländische Waren stärker besteuert werden), Isolationismus und die Rückbesinnung auf traditionelle gesellschaftliche Rollen.
Paul Gottfried schuf den Begriff in den 1980er Jahren. Er wurde verwendet, um konservative traditionelle Katholiken und agrarische Südstaatler zu bezeichnen, die sich während des Kalten Krieges gegen den Kommunismus wandten.