Gnaeus Pompeius Magnus (29. September 106 v. Chr. - 28. September 48 v. Chr.), auch bekannt als Pompejus (/ˈpɒmpiː/) oder Pompejus der Große, war ein wichtiger militärischer und politischer Führer der späten römischen Republik.

Aus einem italienischen Provinzhintergrund stammend, sicherte er sich einen Platz in den Reihen des römischen Adels und erhielt von Lucius Cornelius Sulla den Beinamen Magnus ("der Große").

Pompejus war ein Rivale von Marcus Licinius Crassus und ein Verbündeter von Gaius Julius Caesar. Gemeinsam würden die drei Politiker die spätrömische Republik durch ein politisches Bündnis namens Erstes Triumvirat beherrschen. Nach dem Tod von Julia und Crassus (54 v. Chr.) führten Streitigkeiten zwischen Pompeius und Cäsar über die Führung der römischen Republik zu einem Bürgerkrieg. Pompejus wurde 48 v. Chr. in der Schlacht von Pharsalos von Caesar entscheidend geschlagen, woraufhin er nach Ägypten floh, wo er ermordet wurde.