Das sensorische System ist die Art und Weise, wie Tiere ihre nahe Umgebung und ihren Körper wahrnehmen. Zu diesem Zweck verfügen sie über spezielle Geräte zur Datenerfassung, die als Sinnesorgane bezeichnet werden. Die Sinnesorgane fungieren als Wandler: Sie wandeln Energie von ausserhalb oder innerhalb des Körpers in Nervensignale um. Die Signale werden dann vom Gehirn sehr schnell verarbeitet. Die gesamte Anordnung ist das Sinnessystem.

Es ist üblich zu sagen, dass das sensorische System fünf Sinne hat:

  1. Hören ist der Sinn des Klangs. Ohren hören Geräusche.
  2. Sehen ist der Sinn des Sehens. Augen sehen.
  3. Berührung ist der Sinn des Gefühls. Sinnesorgane fühlen.
  4. Geschmack ist der Sinn des Geschmacks. Der Geschmack der Zunge.
  5. Geruch ist der Sinn von Geruch oder Gerüchen. Nasen riechen.

Eigentlich gibt es noch andere Sinne. Zum Beispiel haben wir einen Gleichgewichtssinn, der unser Gleichgewicht kontrolliert, oder die Propriozeption, d.h. das Gefühl für die relative Position der eigenen Körperteile und die Kraft, die bei der Bewegung eingesetzt wird. Fische haben ein Sinnessystem, das kein Landtier hat. Man nennt es das Seitenliniensystem. Dieses nimmt Bewegung und Vibration im Wasserdruck und andere Funktionen wahr. Einige Fische können Muster des elektrischen Stroms im Wasser wahrnehmen.