Die Diskographie der amerikanischen Rockband Soundgarden besteht aus sechs Studioalben, einem Live-Album, vier Compilation-Alben, sieben Extended Plays, vierundzwanzig Singles und achtzehn Musikvideos.
Diese Liste enthält kein Material, das von Soundgarden-Bandmitgliedern mit Skin Yard, Temple of the Dog, Pearl Jam, Hater, Wellwater Conspiracy oder Audioslave aufgenommen wurde.
Soundgarden wurde 1984 von dem Sänger Chris Cornell, dem Gitarristen Kim Thayil und dem Bassisten Hiro Yamamoto gegründet. Die Band unterschrieb bei dem unabhängigen Label Sub Pop und veröffentlichte 1987 die Screaming Life EP und 1988 die Fopp EP. 1988 unterschrieb die Band bei dem legendären Punk-Plattenlabel SST Records und veröffentlichte ihr Debütalbum Ultramega OK. In der Folge unterschrieb die Band bei A&M Records und war damit die erste Grunge-Band, die bei einem Major-Label unter Vertrag stand. Im Jahr 1989 veröffentlichte die Band ihr erstes Album für ein Major-Label, Louder Than Love.
1990 wurde die Band durch einen neuen Bassisten, Ben Shepherd, verstärkt. Sie veröffentlichten Badmotorfinger 1991. Das Album brachte die Band auf eine neue Stufe des kommerziellen Erfolgs, und Soundgarden fand sich inmitten der plötzlichen Popularität und Aufmerksamkeit, die der Musikszene von Seattle zuteil wurde. Das nächste Album der Band sollte ihr Durchbruch werden. Superunknown, das 1994 veröffentlicht wurde, debütierte auf Platz eins der Billboard200 und brachte mehrere erfolgreiche Singles auf den Markt, darunter "Spoonman" und "Black Hole Sun". 1996 veröffentlichte die Band ihr fünftes Studioalbum "Down on the Upside"; das Album war zwar erfolgreich, konnte aber nicht dem Präzedenzfall von "Superunknown" nacheifern.
1997 löste sich die Band auf, weil sie sich nicht mehr darüber einigen konnten, wie ihre Musik klang. Die Mitglieder arbeiteten mehr als zehn Jahre lang an anderen Projekten. Soundgarden kam 2010 wieder zusammen. Zwei Jahre später veröffentlichten sie ihr sechstes Studioalbum King Animal.