The Blair Witch Project ist ein unabhängiger amerikanischer übernatürlicher Horrorfilm von 1999. Er wurde von Daniel Myrick und Eduardo Sánchez geschrieben und inszeniert und von der Produktionsfirma Haxan Films produziert.

Dieser Film wurde aus Amateurfilmmaterial zusammengestellt und erzählt die Geschichte dreier Studentenfilmemacher (Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael C. Williams), die 1994 bei einer Wanderung in den Black Hills in der Nähe von Burkittsville, Maryland, verschwanden, um einen Dokumentarfilm über eine lokale Legende, die als die Blair Witch bekannt ist, zu drehen. Den Zuschauern wird erzählt, dass die drei nie wieder gesehen oder von ihnen gehört wurden, obwohl ihre Video- und Tonausrüstung (zusammen mit dem größten Teil des gedrehten Materials) ein Jahr später entdeckt wurde. Dieses "wiedergefundene Filmmaterial" wird präsentiert, während die Zuschauer den Film sehen.

Das Blair Witch Project wurde erstmals 1999 auf dem Sundance-Filmfestival gezeigt. Es wurde von Artisan am 30. Juli 1999 nach monatelanger Öffentlichkeitsarbeit veröffentlicht, u.a. nach einer bahnbrechenden Kampagne des Studios, das Internet zu nutzen und den Eindruck zu erwecken, der Film sei eine Aufzeichnung realer Ereignisse. Die Vertriebsstrategie für The Blair Witch Project wurde von Steven Rothenberg, dem Leiter des Artisan-Studios, entwickelt und umgesetzt. Der Film wurde von den Kritikern positiv aufgenommen und erreichte einen weltweiten Bruttoerlös von über 248 Millionen US-Dollar, was ihn zu einem der erfolgreichsten Independent-Filme aller Zeiten machte. Die DVD wurde im Dezember 1999 veröffentlicht und nur im Vollbildmodus präsentiert.