Tropensturm Tammy war der neunzehnte benannte Sturm der atlantischen Hurrikansaison 2005. Der Sturm war nur kurzlebig und bestand insgesamt etwa zwei Tage; er verursachte im Südosten der Vereinigten Staaten überwiegend leichte bis mäßige Schäden. Tammy erreichte seinen Höhepunkt mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von rund 85 km/h (50 mph), kurz bevor er an der Nordküste Floridas Landfall machte. Die gemeldeten Schäden wurden überwiegend durch Hilfs- und Wiederherstellungsmaßnahmen der FEMA erfasst und beliefen sich auf geschätzt bis zu 30 Millionen Dollar.

Entwicklung und Verlauf

Tammy bildete sich aus einem starken, zunächst nicht-tropischen Tiefdruckgebiet am 5. Oktober 2005 vor der Küste Floridas. Das System organisierte sich rasch zu einem tropischen Sturm und zog in nordnordwestlicher Richtung. Am 6. Oktober erreichte Tammy mit knapp 85 km/h seinen Höhepunkt und traf kurz darauf am Atlantikstrand in Florida auf Land. Nach dem Landfall schwächte sich der Sturm schnell ab und löste sich innerhalb kurzer Zeit auf; die Überreste wurden im Golf von Mexiko schließlich von einer durchziehenden Kaltfront aufgenommen (Golf von Mexiko).

Wetterdaten (Kurzüberblick)

  • Bildung: 5. Oktober 2005 (aus einem nicht-tropischen Tief)
  • Höhepunkt: etwa 85 km/h (50 mph) anhaltende Winde
  • Landfall: 6. Oktober 2005 an der Nordküste Floridas
  • Dauer: etwa zwei Tage als benannter Tropensturm

Auswirkungen und Schäden

Obwohl Tammy nur kurz existierte, führte der Sturm zu mehreren lokalen Wetterproblemen an der Küste:

  • Starke Regenschauer mit punktuellen Überschwemmungen in Küstenbereichen und niedrigen Lagen.
  • Sturmflut und Küstenerosion an exponierten Stränden, Schadstellen an Strandpromenaden und Dünen wurden berichtet.
  • Umgestürzte Bäume sowie vereinzelt Stromausfälle und Sachschäden an Gebäuden durch Windböen.
  • Behördliche Aufräum- und Sicherungsmaßnahmen wurden von staatlichen Stellen und der FEMA koordiniert; die geschätzten Kosten für Hilfeleistung und Reparaturen lagen bei bis zu 30 Millionen Dollar.

Es gab keine Berichte über weit verbreitete Zerstörung größerer Infrastrukturen; Todesfälle infolge von Tammy wurden in den offiziellen Berichten nicht als weit verbreitet dokumentiert.

Reaktion und Nachwirkungen

Lokale Behörden und Notfalldienste überwachten das System vor und während des Landfalls, gaben Warnungen heraus und koordinierten Sicherungsmaßnahmen, insbesondere in tiefliegenden Küstengebieten. Nach dem Sturm konzentrierten sich Aufräum- und Reparaturarbeiten auf die Wiederherstellung der Stromversorgung, die Beseitigung umgestürzter Bäume und die Reparatur beschädigter Küsteninfrastruktur. Die Ereignisse zeigten, dass auch kurzlebige Tropenstürme an der Küste spürbare lokale Schäden verursachen können und dass schnell verfügbarer Katastrophenschutz wichtig ist.

Fakten in Kürze

  • Sturmname: Tammy
  • Saison: Atlantische Hurrikansaison 2005
  • Dauer als benannter Sturm: ca. 2 Tage (5.–6. Oktober 2005)
  • Maximale anhaltende Windgeschwindigkeit: ca. 85 km/h (50 mph)
  • Landfall: Nordküste Floridas / Atlantikstrand in Florida
  • Geschätzte Schäden / Kosten für Hilfsmaßnahmen: bis zu 30 Millionen Dollar