Der Angriff von Benghazi 2012 fand am Abend des 11. September 2012 statt. Islamische Kämpfer griffen das Konsulat der Vereinigten Staaten in Benghazi, Libyen, an. Bei dem Angriff wurden der US-Botschafter Christopher Stevens und Sean Smith, ein US-Diplomat, getötet. Stevens war der erste US-Botschafter, der seit 1979 in Ausübung seiner Pflicht getötet wurde. Zwei weitere US-Diplomaten wurden bei dem Angriff getötet. Zunächst hielt man den Angriff für einen wütenden Mob. Doch später erfuhr man, dass es sich um einen geplanten Terroranschlag handelte.

Am späten Abend des 11. September 2012 blockierten etwa 150 bewaffnete Männer mit Bärten die Straßen, die zu den Gebäuden des US-Konsulats führen. Die Straßensperren wurden mit Pickup-Trucks mit dem Logo der Ansar al-Scharia errichtet. Der Angriff begann etwa eine Stunde später. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich sieben Amerikaner in dem Gebäude. Fünf waren bewaffnete Sicherheitsbeamte.