Die Erde erwärmt sich, weil die Menschen Treibhausgase in die Atmosphäre einbringen. Das nennt man den Treibhauseffekt, und dieser Artikel erklärt mehr darüber. Das Treibhausgas, das sich am stärksten erwärmt, ist Kohlendioxid (Kurzname CO2), und die Verbrennung von Kohle ist das größte Treibhausgas, das in die Atmosphäre gelangt. Klimasensitivität bedeutet, wie stark sich die Erde erwärmen wird, wenn eine bestimmte Menge CO2 in die Atmosphäre freigesetzt wird. Normalerweise bedeutet es, wie viel wärmer die Erde wäre, wenn die Atmosphäre doppelt so viel CO2 hätte wie im Jahr 1750, bevor die Menschen anfingen, viel Kohle zu verbrennen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass nach der Verdoppelung der CO2-Menge in der Atmosphäre zusätzlich 4 W/m2 Energie an der Erdoberfläche verbleiben und sich die Erde dadurch schließlich um etwa 3 °C erwärmt.